5 Regeln für den richtigen Start eines Unternehmensblogs

Ein Unternehmens- oder Firmenblog kann dem Auftritt eines Unternehmens im Internet einen gesunden Mehrwert verschaffen, sofern dieser richtig geführt wird und die richtige Sprache spricht.

Ein Unternehmensblog kann bei richtiger Führung zwei wichtige Elemente in der Firmenstrategie hervorragend meistern:

-          Informationen einfacher zugänglich machen

-          Informationslücken schließen

Das sind auch die zwei wichtigsten Punkte, die ein Firmenblog erfüllen sollte oder besser gesagt, erfüllen muss. Für einen Unternehmensblog sollten nicht zu viele unsinnige Ziele gesteckt werden, die der Firmenstrategie im Wege stehen.

Oft wird hier schon zu Beginn der große Fehler gemacht, den Blog falsch aufzustellen, entweder mangels Beratung oder aufgrund schlechter Beratung von inkompetenten „Social Media Beratern“. Viel zu oft wird von fragwürdigen Beratern gleich zu Beginn empfohlen, dass man sich breit im „Social Web“ aufstellen muss.

Social Media Berater und Agenturen fehlt oft das richtige Verständnis für vernünftige Strategien für Unternehmen. Viel zu oft wird das eigene Gedankengut über die Wirtschaftlichkeit und den reellen Nutzen für das Unternehmen gestellt um sich selbst zu präsentieren oder um Dienstleistungen zu verkaufen, die zu Beginn kaum Sinn machen.

Es wird so gut wie nie eine eigene Strategie für die Kunden festgelegt, sondern nur eine einzige Strategie für alle angewandt und das birgt ein großes Risiko für ein Unternehmen, welches sich entsprechend der eigenen Marke präsentieren muss.

Deshalb sollte von Anfang an gleich festgelegt werden, dass es primär nur um ein Ziel geht und nicht um das Aufstellen auf breiter Fläche im „Social Web“.

Das zu weite Aufstellen birgt extrem große Risiken für jedes Unternehmen. Ein überstürztes Handeln führt nur dazu, dass man auf unliebsame Weise lernt, dass man in fremden Gärten spielt, wo jemand anderes die Regeln bestimmt.

Die wichtigsten Regeln für das Betreiben eines Firmen Blogs.

  • Professionelle Stimme

Der Blog ist Teil der Firmenstrategie und Kultur und sollte diese auch widerspiegeln. Es nützt dem eigenen Unternehmen nichts, wenn man an Partnern und Kunden vorbeiredet oder sich falsch präsentiert. Die Regeln der Kommunikation sind im Internet nicht anders, als im Direktkontakt, auch wenn viele „Social Media Berater“ das gerne anders darstellen. Die Probleme und Bedürfnisse von Kunden und Partnern sind immer noch dieselben, wie vor dem eigenen Einstieg in das „Social Web“.

  • Informationen deutlich und klar Kommunizieren

Das vorrangige Ziel sollte immer die klare und deutliche Kommunikation der Informationen haben. Der Blog muss immer die kürzesten und einfachsten Wege aufzeigen, um weiterführende Informationen zu bekommen oder den Kontakt aufzunehmen. Alle präsentierten Informationen sollten auf das Wesentliche beschränkt werden, um den Zugang zu den Inhalten zu maximieren. Hier zählt die Qualität mehr als die Quantität.

  • Persönlichkeit ist okay.

Die Informationen mit einer netten Anekdote anzureichern ist völlig in Ordnung, sofern es Sinn macht aber keinesfalls sollten die Einträge zu persönlich werden. Ein Firmenblog ist keine Privatparty, auf der man nur mit Freunden und Bekannten abhängt. Es muss die professionelle Stimme gewahrt werden.

  • Berechenbar Sein

Ein Unternehmensblog muss nicht jeden Tag mit neuen Informationen befüllt werden, jedoch sollte es für Kunden und Partner vorhersehbar sein, wann mit neuen Inhalten für sie zu rechnen ist. Es sollte schnell ein Rhythmus für den Blog gefunden werden, der dann auch eingehalten wird. Hierzu sollte man sich ernsthaft fragen, in welchen Abständen man das Bewerkstelligen kann. Hier gilt auch, dass weniger mehr ist.

  • Know-how verfügbar machen.

Ein Blog ist keine Einwegkommunikation. Deshalb sollte ein fester Mitarbeiter oder ein Team diesen betreuen und eine Möglichkeit geschaffen werden, dass keine Barrieren zwischen dem Mitarbeiter und/oder dem Team und angeforderten Informationen von Kunden oder Partnern stehen. Die Person oder das Team hinter dem Blog sollte gut geschult im Umgang mit Kunden und Partnern sein und auch sonst ein gutes Maß an „Soft Skills“ besitzen.

Das Betreiben eines Firmenblogs wird oftmals unterschätzt und nur nebenher betrieben.

Dabei ist ein Blog, der es schafft Informationslücken für Kunden und Partner zu schließen oder hilft, Informationen einfacher zugänglich zu machen, schon der erste und wichtigste Schritt in das „Social Web“ für Unternehmen.

Es gilt kleine aber dafür richtige Schritte zu gehen und die Präsenz langsam und sicher aufzubauen.

Der @BusinessGigant

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